Paul erzählt #2

Paul erzählt #2

Paul zieht heute Morgen seinen Schlüppi an.

„Mama, mein Pillemann guckt raus.“

Er zieht die Socken an.

„Mama, ich möchte nicht die Streifen. Ich möchte die Spiderman-Socken.“

Er guckt das T-Shirt an.

„Mama, ich will nicht das Tixa-Shirt (er sagt Tixa zu Taxi). Ich will das mit die Polizei.“

Sein Wille geschehe. 🙂

Ab morgen suchen Mama und Paul die Sachen gemeinsam aus.

Ach so, Heute bin ich auch noch gelaufen.

Ergebnis: 4,03 km in 31:36 Minuten. Langsam, gaaanz langsam wird es besser.

Mein schönstes Erlebnis #41

Mein schönstes Erlebnis #41

heute war definitiv der Besuch im Flussbad mit Paul und Christin. Pauli konnte im Wasser plantschen. Christin und ich haben entspannt zugesehen. Paul überrascht mich beim Klettern immer wieder. Vorhin ist er über ein Klettergerüst, welches ich ihm noch nicht zugetraut hätte. Ich bin sehr stolz auf ihn.

Ach ja, laufen war ich heute morgen auch noch.
Ergebnis: 3230 m – 8,02 m/km – 7,5 km/h – 00:26:00 h

Lieber 2 Möhren.

Lieber 2 Möhren.

Vom vorletzten Training habe ich keinen Eintrag gemacht, ich hatte einfach keine Lust. Ich habe Pauli morgens zum Kindergarten gebracht und bin gleich laufen gewesen. Pauli hatte etwas rumgetrödelt, sodass ich auf dem Rückweg ein wenig Gas gegeben habe.
Das Ergebnis ist unten zu sehen.
Heute waren Paul und ich nach dem Frühstück ersteinmal einkaufen. Da fiel natürlich wieder einiges für den kleinen ab. Ein neues Spielzeugauto zum Beispiel und an der Wursttheke natürlich die kleine Wiener. Einkaufen mit Paul macht richtig Spaß. Ich genieße die Zeit zu Zweit. Zu hause gab es dann noch ein kleines Eis für den kleinen Fratz, ich habe lieber 2 Möhren gegessen 😉
Nach Paulis Mittagsschlaf, den ich mir verkniffen habe, sonst kann ich heute abend so schlecht einschlafen, haben wir uns erstmal ein Stück Apfelkuchen gegönnt. Ich wurde dazu gezwungen – ehrlich 😉 Nein natürlich nicht, der war einfach zu lecker. Dafür habe ich den Lauf von Morgen auf Heute verlegt und natürlich war Sohnemann wieder mit dabei. Allerdings war dieser wohl noch nicht richtig wach und hat ganz schön getrödelt, soadss ich ihn immer wieder ranrufen musste und so war es doch gerade auf dem Rückweg zum Spielplatz eher ein Stop and Go, als ein flüssiger Lauf, aber das macht zur Zeit noch gar nichts. Ich möchte ja meinen Körper erstmal wieder auf die Bewegung einstimmen. Auf dem Spielplatz haben wir dann schön gebuddelt, geschaukelt und gerutscht, halt alles, was man so auf einem Spielplatz macht und der Spaß dabei hat natürlich auch nicht gefehlt. Als wir zu Hause waren, war das Abendessen schon fertig und wir haben ordentlich reingehauen. Der Gulascheintopf war echt lecker, da gönnt man sich gerne mal einen zweiten Teller. Zum Nachtisch gab es leckere Erdbeeren, obwohl ich sagen muss, dass die von gestern besser waren.
Eine weitere Premiere gab es auch noch. Pauli hat hier zu Hause das erstemal geduscht und fand es toll. Ich hoffe wir bekommen ihn im Sommer öfter dazu.
So nun hat Pauli mir einen Gute-Nacht-Knutschi gegeben und ich schreibe diesen Text hier. Im Fernsehen läuft Mario Barth, ich gönne mir gleich vielleicht noch ein Erdinger Alkoholfrei und ein wenig Schokolade und werde den Abend genießen.
Am Dienstag ist der nächste Lauf geplant. Ich fange mit 5 x 5 Minuten langsamen Dauerlauf an, dazwischen 2 Minuten Gepause. 3 Läufe möchte ich nächste Woche machen.

Und noch was: Ich habe seit dem 01.05.2016 4,5 Kilo abgenommen und wiege jetzt 98,5 kg.

Ergebnins Donnerstag: 3300 m – 7,53 m/km – 7,6 km/h – 00:26:01 h

Ergebnis Samstag: 2680 m – 9,42 m/km – 6,2 km/h – 00:26:01 h

Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Heute sollte ich mit meinem Trainingszyklus 4 x 5 Minuten mit 2 Minuten Gehpause anfangen. Da ich aber einen einen anstrengenden Arbeitstag hatte, befürchtete ich auf dem Weg nach Hause schon, dass ich das Training heute fallen lasse. Irgendwie hatte ich nicht die rechte Lust dazu. Doch dann viel mir die Lösung ein. Ich hatte heute die Aufgabe Paul vom Kindergarten abzuholen. Ich dachte mir, dass ich zum Kindergarten und zurück auch laufen könnte und so schmiss ich mich in meine Laufklamotten und trainierte doch noch. Allerdings nicht nach Plan. Ich lief ca. 8 Minuten hin und diese auch wieder zurück. Ohne Gehpausen, dafür mit einer etwas längeren Pause, als ich Paul abholte. Paul hat es auch wieder sehr viel Spaß gemacht.

Ergebnis: 2390 m – 06:59 m/km – 8,6 km/h – 00:16:44 h

Heute mit Begleitung.

Heute mit Begleitung.

Heute waren wir als Zuschauer beim Rostocker Citylauf und haben die fleißigen Läufer angefeuert. Das Wetter war ja doch sehr schön und so machten wir uns bist zum frühen Nachmittag eine schöne Zeit. Paul fuhr Laufrad und es gab sogar noch ein Eis.
In der Nacht davor habe ich leider nicht viel geschlafen (wäre ich doch nur früher ins Bett gegangen – aber ich spekulierte auf den heutigen Mittagsschlaf) und so lag ich doch recht müde auf der Couch, als wir wieder zu Hause waren und hatte keine Lust auf gar nichts. Christin trat mich dann in den Hintern und so raffte ich mich Lustlos auf uns zog mir meine Laufsachen an.
Da es noch Nachmittags war, überredete ich Pauli mitzukommen. Wir schnappten uns also sein Laufrad und schon ging es los. Laut Plan standen wieder 3 x 5 Minuten mit 2 Minuten Gehpause an. Paul hielt richtig gut mit, machte keinen Blödsinn und ich konnte mich voll aufs Laufen konzentrieren. Immer wenn die Gehpause dran war, rief ich: „Paul, gleich bin ich langam.“
Paul antwortete: „Papa ist langsam und ich bin auch langsam.“
Das selbe Spiel nach der Gehpause. „Paul, Papa läuft jetzt wieder schnell.“
Antwort: „Ich bin auch so schnell wie Papa.“
Nach der Hälfte drehte ich um und sagte zu Pauli, dass es nach Hause gehe. Paul war da aber ganz anderer Meinung und macht mir auf dem Rückweg auch unmissverständlich klar, dass wir noch nicht nach Hause können und so entschied ich mich, weil es heute recht gut lief, kurz vor der Heimat noch eine Gehpause von 2 Minuten und 4 Minuten Laufen dranzuhängen. Nächste Woche stehen eh 4 x 5 Minuten auf dem Plan. So landeten Paul und ich noch auf dem Spielplatz, wo Paul sich auch noch ein wenig austobte. Das Abendessen schmeckte danach umso besser und Paul war todmüde, wir hatten ja auch keinen Mittagsschlaf.

Ergebnis: 3020 m – 8,17 m/km – 7,2 km/h – 00:25:01 h

Mein Handy bescheißt mich.

Mein Handy bescheißt mich.

So, nun war ich heute trotz meines lädierten Fingers doch laufen. Ging auch richtig gut. Nur mein Handy, also die Runtastic App scheibt heute nicht richtig funktioniert zu haben. wurden mir doch ca. 600 m zu den anderen Tagen geklaut, obwohl ich die gleiche Strecke gelaufen bin. Aber egal, ich möchte ja erstmal wieder ans Laufen kommen und da sind mir die km erstmal egal. Beobachten werde ich es trotzdem. Ich denke es lag am GPS.

Daten: 1830 m – 10,23 m/km – 5,8 km/h – 00:19:01 h

Es tut weh.

Es tut weh.

Eigentlich sollte ich heute laut Trainingsplan wieder laufen gehen. Habe ich aber verschoben. Ich habe mir auf Arbeit meinen rechten kleinen Finger eingeklemmt und derbe gequetscht. Ich weiß gar nicht, wie es passiert ist. Ich habe nur den Transportkarren aus dem Transporter gehieft und dabei ist es passiert. Ich bin wie Rumpelstielzchen im Kries gehüpft, so weh hat das getan. Naja, werde morgen also erstmal zum Arzt und abklären, wie schlimm es ist. Ich denke aber, dass ich dann auch gleich noch ein kleines Ründchen drehe kann.
Da ich heute recht früh feierabend hatte, holte ich Paul und seinen besten Kumpel Finnley schon nach dem Mittagsschlaf aus dem Kindergarten ab, damit sie bei uns ordentlich spielen konnten. Die beiden wurden nach der Krippe in verschiedene Gruppen untergebracht und sehen sich zur Zeit leider selten. Da bot sich es natürlich an. Eigentlich hatte ich vor, mit den beiden ins Flußbad zu gehen, aber das Wetter war nicht mal für den Spielplatz gut genug. Zum trost gab es Pommes und Würstchen zum Abendbrot und zum Nachtisch Wackelpudding oder wie Paul meint: Wackelpo :-D.

Ein neuer Anfang.

Ein neuer Anfang.

Da der letzte Eintrag schon lange her ist, wird es Zeit für einen neuen Anfang.
Seit Paul 2013 auf die Welt kam, spielte Laufen und Sport für mich eher eine untergeordnete Rolle, um nicht zu sagen, er spielte eigentlch gar keine Rolle mehr. 2014 liefen Christin und ich unseren letzten Volkslauf in Berlin. In grottenschlechten 02:51:35 h kamen wir ins Ziel und ich hatte das erstemal Krämpfe in den Oberschenkeln. Kein Wunder, wenn man untrainiert einen Halben läuft.
2015 lief ich im August drei winzig kleine Trainingsläufe, aber ohne Motivation und dann hatte ich auch schon keine Lust mehr und lies es bleiben. Ich wurde immer fetter und mit meinen 103 kg immer unbeweglicher und hustete und prustete bei der kleinsten Bewegung. Das muss ein Ende haben dachte ich mir letzten Mittwoch und kramte meine Laufschuhe wieder raus. Die Suche dauerte ein wenig, aber sie konnten sich nicht vor mir verstecken und mussten ran, ich kannte kein Erbarmen.
Ich lief ganz langesam 3 x 5 Minuten Richtung Dahlwitzhof raus und machte zwischendurch 2 Minuten Gehpause. Das Ergebnis: Ich war in 19 Minuten unterwegs, habe 2,26 Km zurückgelegt und war total am Ende :-D.
Um meinen Entschluss, wieder fit zu werden, zu festigen habe ich mich für den 37. Berliner Halbmarathon angemeldet, der am 2. April 2017 stattfindet. Nun muss ich trainieren, ich bin nämlich zu geizig um das Startgeld verfallen zu lassen ;-).
Meinen Trainingsplan, in dem ich meine Läufe dokumentiere, ist auch reaktiviert worden und auch hier werde ich wieder fleißig über mein Training schreiben. Diesmal werde ich es schaffen.
Heute hatte ich meinen 2. Trainingslauf. Wieder 3 x 5 Minuten mit 2 Minuten Gehpause. Ergebnis: 2,43 Km in 19 Minuten.
Mittlerweile habe ich auch ein wenig abgenommen. Ich wiege zur Zeit 101,1 kg.
Den nächsten Lauf mache ich Dienstag oder Mittwoch, der natürlich auch wieder dokumentiert wird.
Vieleicht, aber auch nur vielleicht wage ich mich nach dem Sommer mal an einen gaaaaanz kleinen Volkslauf hier in der nähe um zu schauen, wie es läuft und um mal wieder ein wenig „Wettkampfluft“ zu schnuppern.
So, das war es erstmal.

Berliner Halbmarathon ohne Training

Berliner Halbmarathon ohne Training

So wie hier auf dem Blog nichts los ist, ist mit uns sporttechnisch auch nichts los.
Paul geht seit Oktober in die Krippe und schleppt einen Infekt nach dem anderen an.
Wir stecken uns natürlich an und spielen Ping Pong mit den Viren.
Natürlich ist dann an Sport nicht zu denken. Zum Glück wird es seit Februar langsam besser und nun steht hoffentlich bald der Frühling vor der Tür.
Seit Ende Februar arbeite ich wieder vollzeit. Ganz ehrlich? Ich bin abends froh wenn ich auch mal die Füße hochlegen und durchatmen kann 🙂
Zumal wir auch noch umziehen.

Nun stand der 34. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON vor der Tür und der hat bei uns Tradition.
Letztes Jahr ist Stephan ihn alleine gelaufen. Kurz nach der Geburt hatte ich eine gute Ausrede ;-).
Dieses Jahr musste und wollte ich dabei sein. Ziemlich beknackt in der derzeitigen Situation!

Am Samstag führen wir nach Berlin und holten unsere Startunterlagen ab. Es war einfach nur voll auf der Messe und ich war froh wieder von dort flüchten zu dürfen.
Sonntag mussten wir früh aufstehen, aber das sind wir durch unseren kleinen Frühaufsteher gewohnt. Paule wurde in Genshagen (südlich von Berlin) durch Oma und Opa bespaßt. So konnten wir ohne schlechtes Gewissen nach Berlin fahren und den Tag genießen.

Wir kamen pünktlich an und konnten uns entspannt vorbereiten. Für uns stellte sich die Frage nach dem Startblock. Ich darf aus dem C-Block starten und Stephan aus D.
Unser Trainingszustand entsprach eher dem F-Block ganz weit hinten. Letztlich stellten wir uns einfach hinten im D-Block an.

Nach der Überquerung liefen wir langsam los. Alles war gut! Die ersten 6 Kilometer waren schnell erlaufen. Dann merkte ich das es ein harter Tag wird. Wie sollten wir das nur überleben?
Ab Kilometer 9 fingen wir mit Gehpausen an. Mir taten die Beine schon mächtig weh. Ich glaube Stephan ging es genauso.
Wir versuchten aber noch immer mehr zu laufen als zu gehen.
Bei Kilometer 15 trafen wir Nadine und holten uns ein wenig Aufmunterung. Viel war aber nicht mehr zu machen. Ich wollte nur noch ankommen. Immer wieder überlegte ich abzubrechen, aber
ich konnte mich einfach nicht dazu durchringen.
Kurze Zeit später musste ich auf´s Örtchen. Wir stoppten an einer Kneipe und besuchten die sanitären Anlagen. Wir haben so gelacht 🙂
Am liebsten wäre ich sitzen geblieben, aber wir wollten doch durchhalten. Also weiter…
So langsam war bei uns aber alles vorbei. Die Gehpausen wurden immer länger. Alles tat weh!!!
Wir redeten uns gut zu und beschlossen irgendwie unter 3 Stunden ins Ziel zu kommen.
Gut das wir uns im D-Block angestellt hatten. Anders wären wir noch mehr aufgefallen.

Zum Schluss hatten wir nur noch ein Ziel. LAUFEND ins Ziel zu kommen. Also liefen wir die letzten 300 m.
Stephan bekam Krämpfe, aber die wurden ignoriert. Nach 02:51:33h liefen wir über die Ziellinie und ich war einfach nur froh dort zu sein.
Stephan quälte sich mit seinen Krämpfen und suchte die Sanitäter auf. Diese konnten ihm zum Glück schnell helfen und wir konnten uns unsere Medaillen abholen.

Wir waren platt!!! und froh als wir uns beim Umziehen hinsetzen konnten.
Zur Belohnung trafen wir uns noch mit Nadine und machten es uns in einem Restaurant an der Spree gemütlich. Danach ging es uns auch schon etwas besser
und wir machten uns auf den Weg nach Genshagen. Dort machte Pauli den Spielplatz mit Oma und Opa unsicher und hatte einen tollen Tag.

Bleibt nur zu sagen: So geht das nicht weiter! Wir müssen wieder was tun…
….jetzt ziehen wir aber erstmal um 😉

laufen und leben in Rostock