Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Heute sollte ich mit meinem Trainingszyklus 4 x 5 Minuten mit 2 Minuten Gehpause anfangen. Da ich aber einen einen anstrengenden Arbeitstag hatte, befürchtete ich auf dem Weg nach Hause schon, dass ich das Training heute fallen lasse. Irgendwie hatte ich nicht die rechte Lust dazu. Doch dann viel mir die Lösung ein. Ich hatte heute die Aufgabe Paul vom Kindergarten abzuholen. Ich dachte mir, dass ich zum Kindergarten und zurück auch laufen könnte und so schmiss ich mich in meine Laufklamotten und trainierte doch noch. Allerdings nicht nach Plan. Ich lief ca. 8 Minuten hin und diese auch wieder zurück. Ohne Gehpausen, dafür mit einer etwas längeren Pause, als ich Paul abholte. Paul hat es auch wieder sehr viel Spaß gemacht.

Ergebnis: 2390 m – 06:59 m/km – 8,6 km/h – 00:16:44 h

Heute mit Begleitung.

Heute mit Begleitung.

Heute waren wir als Zuschauer beim Rostocker Citylauf und haben die fleißigen Läufer angefeuert. Das Wetter war ja doch sehr schön und so machten wir uns bist zum frühen Nachmittag eine schöne Zeit. Paul fuhr Laufrad und es gab sogar noch ein Eis.
In der Nacht davor habe ich leider nicht viel geschlafen (wäre ich doch nur früher ins Bett gegangen – aber ich spekulierte auf den heutigen Mittagsschlaf) und so lag ich doch recht müde auf der Couch, als wir wieder zu Hause waren und hatte keine Lust auf gar nichts. Christin trat mich dann in den Hintern und so raffte ich mich Lustlos auf uns zog mir meine Laufsachen an.
Da es noch Nachmittags war, überredete ich Pauli mitzukommen. Wir schnappten uns also sein Laufrad und schon ging es los. Laut Plan standen wieder 3 x 5 Minuten mit 2 Minuten Gehpause an. Paul hielt richtig gut mit, machte keinen Blödsinn und ich konnte mich voll aufs Laufen konzentrieren. Immer wenn die Gehpause dran war, rief ich: „Paul, gleich bin ich langam.“
Paul antwortete: „Papa ist langsam und ich bin auch langsam.“
Das selbe Spiel nach der Gehpause. „Paul, Papa läuft jetzt wieder schnell.“
Antwort: „Ich bin auch so schnell wie Papa.“
Nach der Hälfte drehte ich um und sagte zu Pauli, dass es nach Hause gehe. Paul war da aber ganz anderer Meinung und macht mir auf dem Rückweg auch unmissverständlich klar, dass wir noch nicht nach Hause können und so entschied ich mich, weil es heute recht gut lief, kurz vor der Heimat noch eine Gehpause von 2 Minuten und 4 Minuten Laufen dranzuhängen. Nächste Woche stehen eh 4 x 5 Minuten auf dem Plan. So landeten Paul und ich noch auf dem Spielplatz, wo Paul sich auch noch ein wenig austobte. Das Abendessen schmeckte danach umso besser und Paul war todmüde, wir hatten ja auch keinen Mittagsschlaf.

Ergebnis: 3020 m – 8,17 m/km – 7,2 km/h – 00:25:01 h

Mein Handy bescheißt mich.

Mein Handy bescheißt mich.

So, nun war ich heute trotz meines lädierten Fingers doch laufen. Ging auch richtig gut. Nur mein Handy, also die Runtastic App scheibt heute nicht richtig funktioniert zu haben. wurden mir doch ca. 600 m zu den anderen Tagen geklaut, obwohl ich die gleiche Strecke gelaufen bin. Aber egal, ich möchte ja erstmal wieder ans Laufen kommen und da sind mir die km erstmal egal. Beobachten werde ich es trotzdem. Ich denke es lag am GPS.

Daten: 1830 m – 10,23 m/km – 5,8 km/h – 00:19:01 h

Es tut weh.

Es tut weh.

Eigentlich sollte ich heute laut Trainingsplan wieder laufen gehen. Habe ich aber verschoben. Ich habe mir auf Arbeit meinen rechten kleinen Finger eingeklemmt und derbe gequetscht. Ich weiß gar nicht, wie es passiert ist. Ich habe nur den Transportkarren aus dem Transporter gehieft und dabei ist es passiert. Ich bin wie Rumpelstielzchen im Kries gehüpft, so weh hat das getan. Naja, werde morgen also erstmal zum Arzt und abklären, wie schlimm es ist. Ich denke aber, dass ich dann auch gleich noch ein kleines Ründchen drehe kann.
Da ich heute recht früh feierabend hatte, holte ich Paul und seinen besten Kumpel Finnley schon nach dem Mittagsschlaf aus dem Kindergarten ab, damit sie bei uns ordentlich spielen konnten. Die beiden wurden nach der Krippe in verschiedene Gruppen untergebracht und sehen sich zur Zeit leider selten. Da bot sich es natürlich an. Eigentlich hatte ich vor, mit den beiden ins Flußbad zu gehen, aber das Wetter war nicht mal für den Spielplatz gut genug. Zum trost gab es Pommes und Würstchen zum Abendbrot und zum Nachtisch Wackelpudding oder wie Paul meint: Wackelpo :-D.

Ein neuer Anfang.

Ein neuer Anfang.

Da der letzte Eintrag schon lange her ist, wird es Zeit für einen neuen Anfang.
Seit Paul 2013 auf die Welt kam, spielte Laufen und Sport für mich eher eine untergeordnete Rolle, um nicht zu sagen, er spielte eigentlch gar keine Rolle mehr. 2014 liefen Christin und ich unseren letzten Volkslauf in Berlin. In grottenschlechten 02:51:35 h kamen wir ins Ziel und ich hatte das erstemal Krämpfe in den Oberschenkeln. Kein Wunder, wenn man untrainiert einen Halben läuft.
2015 lief ich im August drei winzig kleine Trainingsläufe, aber ohne Motivation und dann hatte ich auch schon keine Lust mehr und lies es bleiben. Ich wurde immer fetter und mit meinen 103 kg immer unbeweglicher und hustete und prustete bei der kleinsten Bewegung. Das muss ein Ende haben dachte ich mir letzten Mittwoch und kramte meine Laufschuhe wieder raus. Die Suche dauerte ein wenig, aber sie konnten sich nicht vor mir verstecken und mussten ran, ich kannte kein Erbarmen.
Ich lief ganz langesam 3 x 5 Minuten Richtung Dahlwitzhof raus und machte zwischendurch 2 Minuten Gehpause. Das Ergebnis: Ich war in 19 Minuten unterwegs, habe 2,26 Km zurückgelegt und war total am Ende :-D.
Um meinen Entschluss, wieder fit zu werden, zu festigen habe ich mich für den 37. Berliner Halbmarathon angemeldet, der am 2. April 2017 stattfindet. Nun muss ich trainieren, ich bin nämlich zu geizig um das Startgeld verfallen zu lassen ;-).
Meinen Trainingsplan, in dem ich meine Läufe dokumentiere, ist auch reaktiviert worden und auch hier werde ich wieder fleißig über mein Training schreiben. Diesmal werde ich es schaffen.
Heute hatte ich meinen 2. Trainingslauf. Wieder 3 x 5 Minuten mit 2 Minuten Gehpause. Ergebnis: 2,43 Km in 19 Minuten.
Mittlerweile habe ich auch ein wenig abgenommen. Ich wiege zur Zeit 101,1 kg.
Den nächsten Lauf mache ich Dienstag oder Mittwoch, der natürlich auch wieder dokumentiert wird.
Vieleicht, aber auch nur vielleicht wage ich mich nach dem Sommer mal an einen gaaaaanz kleinen Volkslauf hier in der nähe um zu schauen, wie es läuft und um mal wieder ein wenig „Wettkampfluft“ zu schnuppern.
So, das war es erstmal.

Berliner Halbmarathon ohne Training

Berliner Halbmarathon ohne Training

So wie hier auf dem Blog nichts los ist, ist mit uns sporttechnisch auch nichts los.
Paul geht seit Oktober in die Krippe und schleppt einen Infekt nach dem anderen an.
Wir stecken uns natürlich an und spielen Ping Pong mit den Viren.
Natürlich ist dann an Sport nicht zu denken. Zum Glück wird es seit Februar langsam besser und nun steht hoffentlich bald der Frühling vor der Tür.
Seit Ende Februar arbeite ich wieder vollzeit. Ganz ehrlich? Ich bin abends froh wenn ich auch mal die Füße hochlegen und durchatmen kann 🙂
Zumal wir auch noch umziehen.

Nun stand der 34. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON vor der Tür und der hat bei uns Tradition.
Letztes Jahr ist Stephan ihn alleine gelaufen. Kurz nach der Geburt hatte ich eine gute Ausrede ;-).
Dieses Jahr musste und wollte ich dabei sein. Ziemlich beknackt in der derzeitigen Situation!

Am Samstag führen wir nach Berlin und holten unsere Startunterlagen ab. Es war einfach nur voll auf der Messe und ich war froh wieder von dort flüchten zu dürfen.
Sonntag mussten wir früh aufstehen, aber das sind wir durch unseren kleinen Frühaufsteher gewohnt. Paule wurde in Genshagen (südlich von Berlin) durch Oma und Opa bespaßt. So konnten wir ohne schlechtes Gewissen nach Berlin fahren und den Tag genießen.

Wir kamen pünktlich an und konnten uns entspannt vorbereiten. Für uns stellte sich die Frage nach dem Startblock. Ich darf aus dem C-Block starten und Stephan aus D.
Unser Trainingszustand entsprach eher dem F-Block ganz weit hinten. Letztlich stellten wir uns einfach hinten im D-Block an.

Nach der Überquerung liefen wir langsam los. Alles war gut! Die ersten 6 Kilometer waren schnell erlaufen. Dann merkte ich das es ein harter Tag wird. Wie sollten wir das nur überleben?
Ab Kilometer 9 fingen wir mit Gehpausen an. Mir taten die Beine schon mächtig weh. Ich glaube Stephan ging es genauso.
Wir versuchten aber noch immer mehr zu laufen als zu gehen.
Bei Kilometer 15 trafen wir Nadine und holten uns ein wenig Aufmunterung. Viel war aber nicht mehr zu machen. Ich wollte nur noch ankommen. Immer wieder überlegte ich abzubrechen, aber
ich konnte mich einfach nicht dazu durchringen.
Kurze Zeit später musste ich auf´s Örtchen. Wir stoppten an einer Kneipe und besuchten die sanitären Anlagen. Wir haben so gelacht 🙂
Am liebsten wäre ich sitzen geblieben, aber wir wollten doch durchhalten. Also weiter…
So langsam war bei uns aber alles vorbei. Die Gehpausen wurden immer länger. Alles tat weh!!!
Wir redeten uns gut zu und beschlossen irgendwie unter 3 Stunden ins Ziel zu kommen.
Gut das wir uns im D-Block angestellt hatten. Anders wären wir noch mehr aufgefallen.

Zum Schluss hatten wir nur noch ein Ziel. LAUFEND ins Ziel zu kommen. Also liefen wir die letzten 300 m.
Stephan bekam Krämpfe, aber die wurden ignoriert. Nach 02:51:33h liefen wir über die Ziellinie und ich war einfach nur froh dort zu sein.
Stephan quälte sich mit seinen Krämpfen und suchte die Sanitäter auf. Diese konnten ihm zum Glück schnell helfen und wir konnten uns unsere Medaillen abholen.

Wir waren platt!!! und froh als wir uns beim Umziehen hinsetzen konnten.
Zur Belohnung trafen wir uns noch mit Nadine und machten es uns in einem Restaurant an der Spree gemütlich. Danach ging es uns auch schon etwas besser
und wir machten uns auf den Weg nach Genshagen. Dort machte Pauli den Spielplatz mit Oma und Opa unsicher und hatte einen tollen Tag.

Bleibt nur zu sagen: So geht das nicht weiter! Wir müssen wieder was tun…
….jetzt ziehen wir aber erstmal um 😉

Ein kleines Gedicht.

Ein kleines Gedicht.

Paul Sebastian

Wenn ich dich sehe, mein kleiner Sohn

Deine Augen, wie sie strahlen
Deinen Mund, wie er lacht
Verschmitzt und ehrlich
Heiter und bübisch
Ohne Hohn und Niedertracht
Die Wangen, so rund mit Grübchen
Deine Nase, stubs und klein
Deine Füße, deinen Bauch
Deine Rippen
So kitzelig und fein
Deine Hände halten deine Trophäen
Deine Beine strampeln mit so viel Macht
Der Drang deiner Bewegung gleicht
Einem Sturm in dunkler Nacht
Du streckst uns die Zunge raus
Bist fröhlich, zappelig und wild
Frei entdeckst du die Welt
Neugierig, mutig, ohne Schild
Doch kannst du auch anders
Neues macht dir Angst
Bist unzufrieden und verwirrt
Schreist und quengelst, weinst
Aus tiefster Seele, total verirrt
Suchst du Halt und Geborgenheit

Wenn ich dich sehe

Dann fühle ich, bin ich Mensch
Dann fühle ich, dass ich lebe
Dann durchströmt mich Liebe
Mir ist, als wenn ich schwebe

11. Rostocker Frauenlauf

11. Rostocker Frauenlauf

Ich habe mich lange gegen den Frauenlauf gesträubt. Noch wollte ich keinen Wettkampf laufen und schon gar nicht den Frauenlauf. Stephan hat aber gestichelt und gestichelt. Bis ich resigniert habe und mich für die 5km angemeldet habe.

Die Nacht war sehr unruhig, weil Paul schlecht schlief und um 5 Uhr musste ich mit ihm aufstehen. Ich durfte nur noch 45 Minuten auf dem Sofa dösen. Mehr gönnte er mir nicht.
Also schmiss ich Stephan aus den Federn und machte Frühstück.
Danach verabschiedete ich meine Männer, die später nachkommen wollten und fuhr mit dem Rad zum Kabutzenhof, wo der Start erfolgte.

Dort traf ich auf einige Vereinsfreunde. Zusammen holten wir unsere Unterlagen ab. Das Starter(innen)feld war übersichtlich. Ich stellte mich einfach in die Mitte. Ich wollte nur unter 30 Minuten ankommen. 5 Kilometer war noch nie meine Distanz, aber momentan reicht es noch nicht für 10 km. Es ging los und ich fühlte mich ganz gut. Also drückte ich erstmal auf’s Gas. Wer nicht wagt…. An der Wende nach 2,5 km merkte ich aber das es schwer wird und so musste ich Tempo rausnehmen. Die Strecke am Hafen zog sich und ich merkte die fehlende Ausdauer deutlich. Auf dem letzten Kilometer quälte ich mich nur noch und jubelte innerlich als ich das Ziel sah. Nach 25:45 Mintuten überquerte ich die Ziellinie und war sehr glücklich über die Zeit!!!

Nun weiß ich wo ich stehe und kann mein Training langsam aufbauen.
Ich bin zwar kein Fan von reinen Frauenläufen und werde es nie, aber es hat mir Spaß gemacht.

Herr Paulsens erste Grillparty.

Herr Paulsens erste Grillparty.

Christin hatte Freitag von ihrer Firma aus Sommerfest, und die Familie war auch mit Eingeladen. Unangefochtener Star unter den Gästen war Paulino. Alle waren ganz angetan von Paul.
Es war eine sehr gemütliche Runde und der Grillmeister Jan hat ganze Arbeit geleistet und das absolut köstliche Fleisch auf den Punkt genau vom Grill genommen. Auch Paul wurde umsorgt und als er nicht so richtig in den Schlaf fand, rissen sich die Muddies darum mit ihm spazieren zugehen. Und so habe ich ihn zweimal „verkauft“ und Paulino hat es gedankt, indem er ganz schnell wieder eingeschlafen ist.
Aber trotz der netten Pläuschchen, der guten Stimmung und tollen Atmosphäre, verabschiedeten wir uns so gegen halb 12, da Samstag früh wieder Babyschwimmen war.

Babyschwimmen

Babyschwimmen

Paulino war heute das erste mal Schwimmen. Es hat uns dreien viel Spaß gemacht. Ich war mit Paul im Wasser, während Christin fleißig Fotos gemacht hat. Als erstes wurden alle singend begrüßt und schon stürzten wir uns in die Fluten. Es wurden mir verschiedene Griffe gezeigt, aber diesmal ging es einfach nur darum, das Wasser kennen zu lernen. Einmal kurz getaucht sind wir zum Schluss auch, was gar nicht schlimm war.
Nach 25 Minuten war es vorbei und Paulino so groggy, dass er beim Anziehen eingeschlafen ist und sogar Mittags zwei Stunden geschlafen hat.
Nächsten Samstag geht es weiter und da freuen wir uns schon drauf.

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laufen und leben in Rostock